Projekterfahrung der CEMA
Seit Beginn der Partnerschaft mit Citrix 1995 realisiert die CEMA Projekte im
Bereich Anwendungs-Virtualisierung, auch Terminalserver-Technologie genannt.
Mit mehr als 1000 Citrix Installationen am deutschen Markt ist die CEMA einer
der erfahrensten Lösungspartner in Deutschland.
Die CEMA hat Technologie übergreifendes Know-how und kann im Umfeld eines
Citrix-Projektes auch notwendige Sicherheitslösungen (z.B. Firewall, VPN oder
Smartcards) und Bandbreitenmanagement-Lösungen aus einer Hand realisieren.
Die CEMA hat zahlreiche große Referenzprojekte, insbesondere auch im heterogenen
Netzwerkumfeld zum Beispiel beim Bibliographischen Institut & F.A. Brockhaus
AG. Hier hat die CEMA bereits 1999 mit Citrix MetaFrame eine Landschaft aus
PC-Arbeitsplätzen, Sparcstations, Network Computer, Terminals und Macintosh-
Arbeitsplätzen konsolidiert und später ein gemeinsames Web-Portal für Windowsund
Unix-Applikationen aufgebaut.
Beschreibung der Lösung
Anwendungsvirtualisierung erlaubt es dem User, Applikationen zu nutzen, die nicht
auf seinem Endgerät installiert sind. Dies machen heute zwei unterschiedliche
technische Konzepte möglich:
Serverseitige Anwendungs-Virtualisierung:
Bei diesem Verfahren wird die Benutzeroberfläche (logische Ebene) einer Applikation
von der Anwendungsausführung (physische Ebene) getrennt. Die eigentliche
Anwendung wird zu 100 Prozent auf einem zentralen Server installiert und
ausgeführt. Während der Anwender mit der gewohnten Benutzeroberfläche arbeitet,
werden seine Tastatureingaben und Mausklicks im Hintergrund an den Server
übertragen. Dieser verarbeitet die Eingaben und schickt entsprechende Bildschirm-
Updates zurück. Voraussetzung für die Server-seitige Anwendungs-Virtualisierung
ist daher eine Netzwerkverbindung zwischen Client und Server.
Clientseitige Anwendungs-Virtualisierung:
Dieser Ansatz wird auch als Application Streaming bezeichnet: Der Administrator
„paketiert“ dazu zunächst eine Applikation mit Hilfe eines Profilers und legt
das Anwendungspaket auf einem zentralen Server ab. Sobald ein Benutzer
die Anwendung startet, wird diese „on demand" auf das Endgerät übertragen
und in einer isolierten Umgebung ausgeführt.
Eine lokale Installation ist nicht erforderlich. Während der Nutzung werden die
einzelnen Programmkomponenten jeweils nach Bedarf heruntergeladen und
lokal ausgeführt. Wenn die Anwendung einmal auf das Endgerät
übertragen wurde, kann der Benutzer sie auch im Offline-Modus
verwenden.
Das kann man mit Anwendungs-Virtualisierung erreichen:
Vereinfachte zentrale Administration:
Neue Anwendungen und Updates müssen nicht mehr auf einzelnen Endgeräten
eingerichtet werden, sondern nur einmal auf zentralen Servern. Unternehmen
sparen sich so die oft monatelangen Software-Rollouts.
Aktuelle Softwareversionen stehen den Anwendern an allen Standorten schnell
und zeitgleich zur Verfügung.
Anwendungskonflikte lassen sich durch das Ausführen der virtualisierten Anwendungen
in isolierten Umgebungen vermeiden.
Sicherheit:
Alle Anwender arbeiten mit einheitlichen Softwareversionen einschließlich der
aktuellsten Sicherheits-Updates. Die Administratoren können gewährleisten, dass
sensible Unternehmensdaten das geschützte Rechenzentrum nur verlassen, wenn
sie dies explizit genehmigen. So lässt sich zum Beispiel verhindern, dass vertrauliche
Informationen auf unsicheren Endgeräten zurückbleiben.
Flexibilität:
Der Zugriff auf die zentral bereitgestellten Anwendungen ist von jedem Ort aus
und mit nahezu jedem Endgerät möglich. Mobile Mitarbeiter und Anwender im
Home Office können beispielsweise via Internet auf ihre persönliche Arbeitsumgebung
zugreifen.
Die clientseitige Anwendungs-Virtualisierung erlaubt auch die Offline-Nutzung von
Applikationen.
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