Zentrale Bereitstellung von CATIA
Praxisbericht:
Teil 1
Teil 2
Mehr Dynamik fürs Geschäft
Das international tätige Unternehmen entwickelt an mehreren Standorten einzelne
Komponenten sowie komplette Modullösungen für neue Fahrzeuggenerationen.
Es hat mit Hilfe der CEMA AG bereits Server und Speicher
virtualisiert und dadurch die IT-Infrastruktur weitgehend konsolidiert.
Durch das zentrale Bereitstellen kompletter Entwickler-Arbeitsplätze
will der Zulieferer weitere Vorteile ausschöpfen: Indem die Konstrukteure
mit CAD-Applikationen auf Basis von Citrix XenDesktop arbeiten,
soll nicht nur Geld eingespart, sondern gleichzeitig auch die
Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.
Auch bei diesem Projekt setzt der Zulieferer auf die
Kompetenz der CEMA AG. „Als Platinum Solution Advisor
zählen wir zu den zehn am höchsten autorisierten Citrix-
Partnern in Deutschland. Dieser Status bürgt für
exzellentes, fachliches und technisches Knowhow sowie
hohe Kundenzufriedenheit. Außerdem hat die von uns
konzipierte Lösung überzeugt“, erklärt Rolf Braun, Vorstand
der CEMA AG.
So performant wie eine lokale Installation
Das Herzstück der Lösung ist ein Citrix XenDesktop HDX 3D TP3. Zunächst meldet sich der
Anwender über ein Web Interface an und wählt dann die gewünschte CATIA-Workstation an.
Hierbei handelt es sich um einen dedizierten physischen Rechner, der für den performanten
Betrieb der ressourcenintensiven Anwendung mit entsprechender CPU-Leistung, ausreichendem
Arbeitsspeicher (4 GB) sowie einer Grafikkarte mit mindestens 96 Cuda Cores ausgestattet
wurde. Die Workstation informiert anschließend den Desktop Delivery Controller – eine
Serverkomponente des XenDesktops für den initialen Kommunikationsaufbau – über den
aktuellen Status der Benutzung („In Use“ / „Idle“). Ist die Workstation verfügbar, wird sie dem
Anwender zugewiesen.
Der Zugriff der Client-Workstation erfolgt über ein leistungsfähiges ICA-Protokoll, das durch
die integrierte HDX-Technologie für schnelle Übertragungsraten auch bei großen Grafikdateien
sorgt. „Die Performance der virtuellen Lösung ist hervorragend“, berichtet CEMA-Consultant
Florian Gritschneder, der das Projekt vor Ort betreut. „Im LAN läuft die virtuelle Applikation
genauso schnell wie auf den lokalen Arbeitsplätzen“. Aktuell wird die Lösung mit Produktivdaten
im WAN getestet. Auch hier zeichnet sich ab, dass Antwortzeiten und Funktionalität die
Kundenanforderungen voll und ganz erfüllen.
TCO senken, Flexibilität steigern
Dank der virtualisierten Applikation kann das Unternehmen für jeden Standort die benötigte
Anzahl von CATIA-Arbeitsplätzen bereit stellen – vom Rechenzentrum aus. Teure, und häufig
nicht voll ausgelastete, lokale Installationen entfallen. Gleichzeitig wird der Verwaltungsaufwand
für die IT nachhaltig reduziert. So muss beispielsweise nur noch eine Instanz jeder Applikation
gewartet und aktuell gehalten werden.
Zudem gewinnt das Unternehmen an Flexibilität: Die Entwickler können von ihrem
Endgerät flexibel auf jede beliebige CATIA-Version zugreifen, die sie für einen bestimmten
Auftrag brauchen. Das sichert einen reibungslosen Datenaustausch, der gerade in der
mehrstufig vernetzten Automobilbranche essenziell ist. Denn das Konvertieren von Daten
führt bei den Präzisionszeichnungen zu Genauigkeitsverlusten. „Diese Flexibilität wird immer
wichtiger, da die Automobilhersteller in der Regel mit der neuesten CATIA-Version arbeiten.
Bei Fahrzeugmodellen, die schon länger auf dem Markt sind, müssen Konstruktionsänderungen
jedoch häufig in einer älteren Softwareversion vorgenommen werden“, erläutert Braun.
Darüber hinaus sind Updates ohne langwierige Rollouts sofort und zeitgleich für alle
Konstrukteure verfügbar. Das verbessert die standortübergreifende Zusammenarbeit.
Keine Daten außer Haus - Höchster Sicherheitsstandard
Außerdem kann das Unternehmen sein Wertschöpfungsnetz dynamisch erweitern: So lassen
sich externe Entwickler durch den Zugriff auf eine virtualisierte CATIA-Umgebung einbinden,
um Auftragsspitzen abzufangen oder um Fixkosten zu reduzieren. Höchste
Sicherheitsstandards sowie die Tatsache, dass lediglich Bildschirminhalte,
Tastatureingaben und Mausbewegungen und niemals „echte Konstruktionsdaten“
über das Internet laufen, sorgen für einen umfassenden
Schutz der Konstruktionsdaten.
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